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Powerstation: Erfahrungen mit den tragbaren Ladestationen

Wer wissen möchte, wie gut eine Powerstation und demnach die Erfahrungen mit den tragbaren Batterien sind, der sollte sich den ein oder anderen Vergleichsbericht ansehen. Dabei wurden die Leistung, die Lademöglichkeiten, die Alltagstauglichkeit und vieles mehr getestet.

 

Powerstation: Erfahrungen im Überblick

Sämtliche getestete Powerstations auf diversen Vergleichsportalen können den Erfahrungen nach auf mindestens drei Arten aufgeladen werden. Neben der klassischen 230 V Steckdose lassen sich viele Stations noch via Solar oder über den „Zigarettenanzünder“ eines Autos aufladen. Letzteres sollte jedoch nur bei laufendem Motor, sprich während der Fahrt erfolgen.

In Sachen Ladedauer zeigt die Erfahrung bei der Powerstation Anker 757, aber auch bei der Station Ecoflow, dass dies sehr schnell geht. So ist der Akku von Anker 757 in gerade einmal 84 Minuten zu 100 Prozent geladen. Die auch immer wieder getestete Ecoflow Delta Mini ist mit knapp zwei Stunden (125 Minuten) auch wieder ziemlich schnell einsatzbereit.

Es gibt aber auch Powerstationen, die, den Erfahrungen nach, eine ungewöhnlich lange Ladezeit über eine herkömmliche Steckdose haben. Dazu gehören beispielsweise die Jackery Explorer 1000 (477 Minuten) und die Bosswerk Powerstation 1000 (622 Minuten). Damit sind sie für das Einsatzgebiet einer Powerstation, nämlich den Outdoorbereich, eher ungeeignet.

Powerstation Erfahrungen

Powerstation: Erfahrungen mit der Wiederaufladung via Solarpanel

Auch in Sachen Wiederaufladung via Solarpanel, gibt es bei den Powerstations unterschiedliche Erfahrungen. Überraschenderweise punkten hier gerade die beiden Modelle, die eben noch am schlechtesten waren. So schafft die Bosswerk Powerstation den Erfahrungen nach an einem sonnigen Tag 0,97 kWh. Die Jackery erreicht 0,89 kWh. Dagegen bringt es die Anker 757 nur auf 0,68 kWh und Ecoflow nur auf 0,57 kWh. Zudem startet die Anker die Solarladung erst nach Knopfdruck.

 

Die Leistungsfähigkeit der gängigen Powerstations: Erfahrungsübersicht

Große Unterschiede gibt es den Erfahrungen nach bei den Powerstations und ihrer Leistungsfähigkeit. Spitzenreiter in den Tests ist hier in der Regel die Anker PowerHouse. Diese liefert dauerhaft 1.500 Watt. Bei kurzfristigen höheren Anlaufzeiten der angeschlossenen Geräte kann sie sogar 2.400 Watt liefern. Knapp dahinter ist die bereits benannte Ecoflow mit 1.400 Watt Betriebsstrom. Die Spitzenleistung liegt mit 2.200 Watt knapp hinter der Anker. Deutlich schwächer sind die Akkus der Powerstation Bosswerk und Jackery. Sie liefern dauerhaft nur 1.000 Watt. Die Leistung können sie auch nur kurzfristig auf 2.000 Watt steigern. Jedoch zeigt die Erfahrung: Keine Powerstation kann große Geräte wie eine Waschmaschine oder einen Herd betreiben. Auch das Laden eines E-Autos ist damit nicht möglich. Da die meisten mit der Powerstation aber kleinere Geräte betreiben oder laden, beispielsweise eine Lampe oder elektrische Zahnbürste oder den Akku des Smartphones, ist das in der Regel kein Problem.

 

Was zeigen die Erfahrungen zur Powerstation in Sachen Mobilität?

Erstaunlicherweise sind die Powerstations, so die Erfahrungen, ungewöhnlich schwer. Angesichts ihres Einsatzgebietes, dem Outdoorbereich, könnte man hier jedoch ein etwas geringeres Gewicht erwarten. Schließlich wird es so schwieriger, die ein oder andere tragbare Ladestation mitzunehmen. So bringt es die Anker 757 auf stolze 19,85 Kilogramm. Auch die anderen genannten Modelle sind nicht unbedingt das, was man als Fliegengewicht bezeichnen könnte. So ist die Bosswerk 13,15 Kilogramm und die Ecoflow 10,55 Kilogramm schwer. Nahezu leicht ist dagegen die Jackery mit nur 9,9 Kilogramm. Doch was in Sachen Mobilität ein wirklicher Minuspunkt ist, ist die Wasserdichtigkeit. Keine der genannten Modelle ist wasserdicht. Generell ist kaum eine Powerstation, den Erfahrungen nach, wasserdicht. Lediglich spritzwasserfest. Doch das kann bei einem langen Dauerregen beim Camping schnell zum Problem werden. In diesem Fall brauchst Du unbedingt einen wirksamen Wetterschutz.

 

Die wichtigsten Ein- und Ausgänge an einer Powerstation

Die meisten Hersteller statten die tragbaren Ladestationen mit vielen unterschiedlichen Anschlüssen aus. Neben einer 230-Volt-Steckdose, sind das meist noch:

  • Ein USB-A-Port
  • Ein USB-C-Port
  • Ein 12-Volt-Zubehöranschluss
  • Ein 12-Volt-Hohlstecker.

Doch welche Anschlüsse davon eine Powerstation hat und welche nicht, ist Sache des Herstellers. Generell beweisen die Erfahrungen, dass Powerstations nicht immer alle Anschlüsse anbieten. Manche Geräte haben nur USB-Ports, andere wiederum haben 230-Volt-Steckdosen oder verschiedene Kombinationen. Wer mit der Powerbank im Großformat zeitgleich wenigstens zwei oder drei 230-Volt-Geräte betreiben möchte, sollte eine tragbare Powerstation mit wenigstens so vielen Steckdosen wählen. Und sollen damit nur Elektrogeräte mit USB-C-Port geladen werden, beispielsweise ein Tablet oder Smartphone, dann vergewissere Dich vor dem Kauf, dass die Powerstation mindestens einen USB-C Power Delivery (PD)-Anschluss hat.

 

Erfahrungen mit der Powerstation – wie sinnvoll sind sie?

Wer über den Kauf einer Powerstation nachdenkt, überlegt sich oft, wie sinnvoll die tragbaren Batterien eigentlich wirklich sind. Hier hilft ein Blick auf die Vergleichstests und Erfahrungen in Sachen Powerstation. Es zeigt sich, dass es kaum Modelle mit einer ausreichenden Wasserfestigkeit auf dem Markt gibt. Demnach sind der Mobilität, ohne einen geeigneten Spritzwasserschutz hier Grenzen gesetzt. Auch in Sachen Gewicht musst Du Abstriche machen. Denn federleicht ist kein Modell auf dem Markt.

Dennoch: Gut sind die Erfahrungen mit einer Powerstation beim Betrieb kleiner elektronischer Geräte. Sei es bei einer kleinen mobilen Kaffeemaschine oder beim Laden des Handys oder Tablets. Doch all die Erfahrungsberichte können Dir die Entscheidung darüber, welche Powerstation für Dich die Beste ist, nicht abnehmen.

Hier hilft nur: Überlege Dir, wofür Du das Gerät verwenden möchtest und ob dessen Leistungen für den Einsatz ausreichend. Dann wirst Du mit der Powerstation bestimmt gute Erfahrungen machen.


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